Patienten

Häufig gestellte Fragen

Fragen zur geplanten Operation

Bei mir sind noch Fragen aufgetaucht, wann kann ich sie stellen?

Jederzeit! Melden Sie sich bei Unklarheiten per Telefon oder vereinbaren Sie noch einmal einen Sprechstundentermin.

Was oder wie würden Sie an meiner Stelle entscheiden?

Den Entscheid zu oder gegen eine Behandlung kann Ihnen niemand abnehmen. Nur Sie können aufgrund Ihrer Schmerzen, Einschränkungen usw. zum richtigen Entscheid über das was, wann, wo und wie kommen. Ich kann Ihnen lediglich wichtige Entscheidungsgrundlagen liefern, indem ich Sie über die Möglichkeiten, Chancen und Risiken einer Therapie aufkläre.

Darf ich mir das noch überlegen?

Selbstverständlich! Jeder Entscheid zu einer Operation will reiflich überlegt sein. Dies gelingt am besten in den eigenen vier Wänden ohne Beeinflussung durch Fremde oder einen Arzt.

Darf ich nach dem Entscheid für eine Operation noch einmal zu einer Besprechung kommen?

Ja, jederzeit können telefonisch Termine zur Operationsbesprechung vereinbart werden, damit alle offenen Fragen geklärt werden können.

Operieren Sie mich selber?

Ja, wenn ich die Behandlung übernehme, werde ich Sie persönlich operieren. Zu Ausbildungszwecken werde ich allenfalls einige Schritte meinem Assistenten in Ausbildung assistieren, trage aber immer die ausschliessliche Verantwortung.

Besuchen Sie mich vor der Operation noch in meinem Zimmer?

Bei Eintritt am Operationstag werden Sie mich erst im Operationssaal sehen. Falls Sie am Vortag eintreten, werde ich Sie in aller Regel gegen Abend besuchen. Dies bietet Ihnen Gelegenheit, noch offene Fragen beantworten zu lassen.

Wie kann ich sicherstellen, dass die richtige Seite operiert wird?

Sie erhalten beim Spitaleintritt von der Pflege einen wasserfesten Filzstift und müssen sich auf der richtigen Stelle mit einem Kreuz markieren. Bei Operationen in Regionalanästhesie werden Sie zudem noch einmal darauf angesprochen.

Ist es möglich, dass mein Körper die Prothese abstösst?

Grundsätzlich nein. Die Metall- und Kunststoffteile sind zwar Fremdkörper, Allergien gegen einzelne Bestandteile sind aber äusserst selten (Schätzungen sprechen von 1: 1'000'000). Bei einer nachgewiesenen Allergie auf Nickel oder Chrom, wird man dennoch eine Prothese ohne diese Metalle wählen.

Welche Risiken bestehen bei dieser Operation?

Allgemeine Risiken finden Sie auf dieser Homepage unter „Allgemeines“ aufgelistet. Auf spezifische Risiken wird bei jedem Eingriff auf der Webseite im Detail eingegangen, sie sind auch auf dem Aufklärungsblatt aufgelistet.

Ich habe Angst vor der Operation/ Anästhesie, was kann ich dagegen tun?

Wenn die Angst derart ausgeprägt ist, dass man sich eine Operation oder Narkose nicht zutraut oder sie einen lähmt, dann sollte man Hilfe in Anspruch nehmen. Ausgezeichnet hilft die Eigenhypnose, welche Ängste abbauen hilft und eine optimale Einstellung zur Operation, Narkose und Nachbehandlung ermöglicht. Im Salemspital bietet Herr Werner Nink derartige Instruktionen an, begleitet Sie bei Bedarf auch im Operationssaal, da er gleichzeitig Anästhesiepflegefachmann ist. Informationen und Anmeldungen zum Gespräch sind möglich unter www.ninkcoaching.ch oder unter Telefon 076 562 35 06.

Wie lange muss ich im Spital bleiben?

Der Spitalaufenthalt richtet sich nach der Grösse der Operation, nach Ihren Schmerzen, der erreichten Funktion sowie Ihren persönlichen Voraussetzungen. Der Entscheid Ihrer Entlassung nach Hause oder auch in eine Kur, respektive Rehabilitation erfolgt in gegenseitiger Absprache zwischen Ihnen und mir.

Was versteht man unter Prothetik?

Als Prothetik bezeichnet man die Lehre über den Organersatz, welche sich mit der Entwicklung, Herstellung und Implantation von Prothesen im lebendigen Gewebe befasst. Die Prothetik in der Orthopädie befasst sich mit technischen Fragen zum Material (Verankerung, Bioverträglichkeit, Oberfläche und Reibung = Tribologie), zur Biomechanik und Kinematik (Bewegung und Funktionsweise) eines Gelenkes. Spezifische Operationstechniken gehören ebenso zur Prothetik wie Fragen zur Ausbildung, Logistik (Lagerhaltung, Sterilisation, Bestellwesen), Qualitätskontrolle bis hin zur Ethik.

Administrative Fragen

Kann ich als Allgemein Versicherter im Salemspital behandelt werden?

Ja, bis heute ist das ohne weiteres möglich. Falls Sie nicht aus dem Kanton Bern stammen müssen Sie minimal Allgemein ganze Schweiz versichert sein. Bei Patienten aus dem Kanton Bern bestehen keinerlei Einschränkungen.

Muss ich die Versicherung informieren?

Nein. Wenn Sie sich bei uns zu einer Operation anmelden, wird die Patientenaufnahme des Salemspitals rechtzeitig Kontakt mit Ihrer Krankenkasse/ Unfallversicherung aufnehmen und eine Kostengutsprache für die geplante Behandlung einfordern. Sie werden nur ins Spital aufgeboten, falls diese Kostengutsprache geleistet worden ist.

Wie soll ich meinen Arbeitgeber informieren?

Am besten sprechen Sie einen Operationstermin rechtzeitig mit Ihrem Arbeitgeber ab, insbesondere wenn nach dem Eingriff eine Arbeitunfähigkeit resultiert.

Wer bestätigt mir die Arbeitsunfähigkeit?

Dies erfolgt nach einer Operation durch christenortho. Sie erhalten beim Spitalaustritt bei Bedarf ein Zeugnis für den Arbeitgeber, eine Unfallkarte wird ebenfalls bei der Entlassung ausgefüllt.

Werde ich durch das Salemspital informiert, dass bei mir eine Operation geplant ist und ein Bett reserviert wird?

Ja, Sie werden den in der Praxis vereinbarten Operationstermin durch das Salemspital bestätigt erhalten und schriftlich aufgeboten, nachdem die Administration von Ihrer Krankenkasse oder Unfallversicherung die eingeforderte Kostengutsprache erhalten hat. Im Aufgebot sind Informationen des Salemspitals beigelegt, was Sie für Ihren Spitalaufenthalt mitnehmen und beachten sollen. Sie erhalten zusätzlich ein Formular der Anästhesie mit Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand. Wollen Sie bitte das ausgefüllte und unterschriebene Formular ins Spital mitbringen.

Ist das Operationsdatum verbindlich, oder kann es sein, dass es verschoben wird?

In aller Regel ist das Operationsdatum verbindlich. Ausnahmefälle sind nicht voraussehbar, können aber bei Notfällen, Krankheitsausfällen etc. vorkommen. Wir werden uns bemühen, Sie rechtzeitig von Änderungen in Kenntnis zu setzen.

Fragen zur Operationsvorbereitung

Warum muss ich die Voruntersuchungen beim Hausarzt durchführen lassen?

Damit dieser in den Behandlungsprozess rechtzeitig eingebunden ist und so auch den Operationstermin erfährt. Ausserdem kann der Hausarzt uns wichtige medizinische Zusatzinformationen weiter leiten.

Darf ich das Aspirin cardio® weiter einnehmen?

Ja, meistens ist das Absetzen dieses Medikamentes nicht erforderlich, da die Risiken nach dem Absetzen höher sind als wenn Aspirin weiter eingenommen wird.

Ich bin blutverdünnt, wie muss ich mich verhalten?

Die Antikoagulation mit z.B. Sintrom® oder Marcoumar® muss rechtzeitig aufgehoben und mit z.B. Fraxiparine®-Spritzen ersetzt werden. Die Umstellung erfolgt etwa 10 Tage vor der Operation, am besten setzten Sie sich mit Ihrem Hausarzt in Verbindung.

Ich bin Diabetiker, wie muss ich mich verhalten?

Falls Sie Insulin spritzen, informieren Sie sich bitte rechtzeitig bei Ihrem Hausarzt oder unseren Anästhesisten (Zentrale Salemspital 031 337 60 00, Tagesarzt Anästhesie verlangen).

Darf ich meine Medikamente am morgen vor der Operation auf nüchternen Magen einnehmen?

Ja, die Einnahme Ihrer Medikamente, welche Sie regelmässig benötigen, sollte nicht ausgesetzt werden. Sie können die Tabletten mit einigen Schlucken Wasser einnehmen.

Muss ich meine gefärbten oder künstlichen Fingernägel für die Operation in den natürlichen Zustand zurückführen?

Nein, dies ist auch bei Operationen an der Schulter oder am Ellbogen nicht erforderlich.

Muss ich Gehstöcke mitbringen?

Falls vorhanden oder falls Sie ein spezielles Modell wünschen ja. Ansonsten können Ihnen Stöcke auch im Spital nach der Operation abgegeben werden.

Fragen zur Anästhesie/ Narkose

Was für eine Narkoseform erhalte ich?

Diese Frage wollen Sie bitte mit dem dafür verantwortlichen Anästhesisten am Eintrittstag im Spital besprechen. Eingriffe an den Extremitäten werden häufig in so genannter Regionalanästhesie (z.B. Spinal- oder Plexusanästhesie) vorgenommen, bei den Schulteroperationen werden Sie meistens zusätzlich schlafen.

Lerne ich den Anästhesisten kennen?

Ja, bei Eintritt am Vortag, wird der Anästhesist sie im Laufe des Nachmittags besuchen und Sie über Ihren allgemeinen Gesundheitszustand abfragen und die Anästhesieart besprechen. Treten Sie am Operationstag ein, findet das Gespräch kurz vor dem Eingriff statt.

Fragen zur Nachbehandlung

Muss ich in die Therapie, beginnt diese schon im Spital?

Ja, nach den meisten Operationen beginnt die Physiotherapie bereits früh nach der Operation im Spital. Falls nötig, wird Ihnen für die ambulante Behandlung ein Rezept für die ersten 9 Sitzungen durch christenortho abgegeben.

Muss ich ins Salemspital zur Therapie oder kann ich sie in der Nähe meines Wohnortes aufsuchen?

Grundsätzlich sind Sie in der Wahl der Physiotherapie-Institution frei. Bei aufwändigen Fällen werde ich Ihren Entscheid möglicherweise beeinflussen.

Werden weitere notwendige Therapie-Verordnungen durch Sie oder den Hausarzt ausgestellt?

In der Regel werden weitere Therapie-Verordnungen nach der Operation durch christenortho ausgestellt. Diese können jederzeit telefonisch bei uns angefordert werden.

Kann ich nach dem Spitalaufenthalt in einer Rehabilitation oder eine Kur? Wer meldet mich an?

Stationäre Nachbehandlungen werden durch die Krankenkassen immer weniger bewilligt und bezahlt. Falls es bei Ihnen gute medizinische Gründe für eine Rehabilitation gibt, werden wir das für Sie organisieren lassen (kostenpflichtiger Sozialdienst Salemspital).

Wird die Spitex durch Sie angemeldet?

Nein, die Anmeldung erfolgt durch den Patienten direkt, die Spitex wird uns das entsprechende Formular zur Rückerstattung durch die Krankenkasse zustellen.

Wann darf ich nach der Operation wieder selbständig duschen?

Ist die Wunde trocken, kann sie mit einer Folie abgedeckt werden, die das Duschen erlaubt.

Wer entfernt die Hautfäden?

In aller Regel werden Sie dazu an den Hausarzt verwiesen. Den Zeitpunkt der Fadenentfernung erfahren Sie von mir beim Spitalaustritt. In Ausnahmefällen können die Fäden auch bei christenortho entfernt werden.

Wann muss ich in die Kontrolle?

Sie erhalten bei Austritt von mir einen Terminvorschlag, wann die erste Nachkontrolle bei uns in der Sprechstunde, allenfalls mit vorgängigem Röntgenbild, vorgesehen ist.

Wie lange kann ich nicht arbeiten?

Dies hängt vom Eingriff und Ihrer Tätigkeit ab. Sprechen Sie dies mit mir direkt ab.

Darf ich nach der Operation Auto fahren?

Dies hängt von der Eingriffsart und Lokalisation ab. Sie finden detaillierte Informationen auf dieser Homepage. Allfällige Einschränkungen sind in jedem Fall einzuhalten, da Sie bei Zuwiderhandlung durch Ihre Versicherung nicht oder mit Einschränkungen abgedeckt sind!