Lebenslauf / Kompetenzen

Kernkompetenz

Arthrose-Chirurgie am Kniegelenk und an der Hüfte

An Knie und Hüfte fokussiere ich meine Aktivitäten Richtung Behandlung von Verschleisserscheinungen (=Arthrose) als Folge von Verletzungen oder jahrelangen Fehlbelastungen. Mein Hauptaugenmerk gilt demnach nicht aktiven Leistungssportlern, sondern jenen, die ihre sportliche Karriere meist schon hinter sich haben. Alle Verbesserungsmassnahmen der letzten Jahre haben zum Ziel, Blutverlust und Schmerzen nach Operationen zu minimieren und möglichst von Beginn weg eine normale Alltagsfunktion mit freien Bewegungen und voller Belastung zu ermöglichen sowie generell die Erfolgsaussichten nach Gelenkersatz zu verbessern. Dies kommt jüngeren, aktiven, aber auch älteren, gebrechlichen Patienten zu Gute getreu dem Motto "Beweglichkeit ist unser Rezept".

Kerngebiet Nummer 1 ist für mich seit Jahren die Therapie der Arthrose am Kniegelenk. Das chirurgische Spektrum beginnt mit einem arthroskopischen Débridement oder Glätten eines Meniskusrisses und reicht über die gelenkerhaltende Umstellung der Beinachse bis hin zum teilweisen oder vollständigen prothetischen Ersatz des Kniegelenks. Die Computernavigation gehört bei mir seit Jahren zum Standard bei der Knieprothetik, wie auch die Implementierung neuester Erkenntnisse zur Verbesserung der Resultate. 
In enger Zusammenarbeit mit anderen, vorwiegend europäischen Orthopäden und der Industrie wirke ich sowohl national als auch international an den neusten Entwicklungen auf dem Gebiet der Prothetik, Instrumente und Operationstechniken mit und lasse die gewonnenen Erkenntnisse in meine tägliche Arbeit einfliessen.
Immer mehr befasse ich mich mit der Behandlung von Komplikationen nach Knieprothesen wie beispielsweise Infektionen, schmerzhafte Lockerungen, Einsteifungen oder Instabilitäten.

Bei der Hüfte konzentriere ich mich im Wesentlichen auf die Behandlung der fortgeschrittenen Arthrose mit einer Totalprothese. Die von mir angewandten Methoden basieren auch hier auf den modernsten Techniken und Verfahren wie beispielsweise zementfrei verankerten Prothesenkomponenten mit keramischen Gleitpaarungen. Die weniger invasive Operationstechnik mit Schonung der Muskulatur und die Verbesserung der Prothesenpositionierung durch Computernavigation gehört zum Standardverfahren.